Tarifvertrag schäfer shop

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Die Finnische Union der Hochschulforscher und -lehrer hat Mitglieder an verschiedenen Arbeitsplätzen im öffentlichen und privaten Sektor. Der Hochschulsektor ist der größte Arbeitgeber der Gewerkschaftsmitglieder. In universitären, staatlichen und kommunalen Verhandlungen werden die Mitglieder der Gewerkschaft durch die Verhandlungsorganisation für Fachleute des öffentlichen Sektors JUKO vertreten. In den Tarifverhandlungen der Hochschulbranche für den allgemeinen Tarifvertrag ist einer der Verhandlungsführer der JUKO der Gewerkschaftsdirektor. Die Federation of Professional and Managerial Staff YTN führt Verhandlungen im Namen von Akademikern, die im privaten Sektor arbeiten. Gesetzbuch der sozialen Sicherheit, sektorale Tarifverträge (falls zutreffend) Neue Rechtsvorschriften über Tarifverhandlungen, die 2008 verabschiedet wurden, ermöglichen es, dass Betriebsvereinbarungen vom Grundsatz der Günstigkeit abweichen, schließt jedoch ausdrücklich die auf sektoraler Ebene ausgehandelten Mindestlöhne aus. Jüngste Änderungen haben die Möglichkeit für Unternehmensvereinbarungen eingeführt, im Gegenzug für die Arbeitsplatzsicherheit ein weniger günstiges Lohnniveau zu schaffen, wenn das Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist. Mit der Reform des Arbeitsrechts von 2016 wurde die Möglichkeit erweitert, überstunden weniger günstig zu entlohnen. So sieht die neue Verordnung beispielsweise vor, dass eine Vereinbarung auf Unternehmensebene oder, wenn es keine solche Vereinbarung gibt, in einer Vereinbarung auf Branchenebene den Satz für geleistete Arbeitsstunden über das gesetzliche Maximum hinaus festlegt. Dieser Satz darf jedoch nicht niedriger sein als die gesetzliche Zusatzzahlung von 10 %. Das bedeutet, dass die Sozialpartner auf Unternehmensebene eine zusätzliche Zahlung von 15 % vereinbaren könnten, selbst wenn die Branchenvereinbarung 20 % vorsieht. Darüber hinaus läutet die arbeitsrechtliche Reform vom August 2016 eine umfassende Reform ein, die darauf abzielt, Vereinbarungen auf Unternehmensebene Vorrang vor Vereinbarungen auf sektoraler Ebene oder dem Gesetz selbst zu gewähren, wenn letzteredies vorsieht.

Diese Umkehr ist bereits im Gesetzentwurf versuchsweise im Zusammenhang mit der Arbeitszeitgesetzgebung vorgesehen. Damit wird eine Dezentralisierung der Tarifverhandlungen herbeiführen. Die durch das Gesetz vom Juli 2011 eingeleitete Reform der Tarifverhandlungen im öffentlichen Sektor ändert die Art und Weise, wie die Repräsentativität der Gewerkschaften im öffentlichen Sektor bewertet wird, im Einklang mit den Vorschriften, die im privaten Sektor bereits seit 2008 gelten. Seit dieser Gesetzgebung bestimmen die Wahlen am Arbeitsplatz, inwieweit Gewerkschaften an Verhandlungen beteiligt sind, Vereinbarungen unterzeichnen und Sitze in dreiseitigen Beratungsgremien innehaben können. Die Dezentralisierung der Tarifverhandlungen führt zu einer sehr schwachen Koordinierung der Lohnverhandlungen. Die Sozialpartner auf Unternehmensebene verfügen über wichtige Autonomie, um über die Lohnentwicklung zu verhandeln, da nur Mindestsätze auf sektoraler Ebene ausgehandelt werden.

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